Sie lieben Esel, aber Sie können sie nicht artgerecht halten?

Sprechen Sie uns an, diese Esel freuen sich über Ihre Patenschaft:

Eselwallach Bruno

Zwergeselwallach Bruno

Seit 11 Jahren bei uns, 20 Jahre alt nach dem Equidenpaß, wahrscheinlich aber eher so um die 30. Seitdem sein Servicepersonal wieder im Haus direkt auf der Koppel wohnt, achtet er auf jede Bewegung, die sich da im Wohnhaus tut, und sucht den Kontakt zu seinen Menschen.

 

"Eselhengst zum Decken bereit" - so tauchte Bruno 2008 in den Kleinanzeigen eines Tierhändlers auf. Wer darauf hereinfiel, hatte auf einmal neben Bruno noch reichlich tragende Stuten und Fohlen, vor einem Schlachthof aufgesammelt, zu versorgen, die mit Bruno aus dem Hänger stolperten.

Sein erstes Leben hängt ihm, viel zu spät gelegt, noch nach, wenn er mit seiner Nase Mensch wie Esel "schubst". Zwischendurch mag er auch die Vorderhufe nicht geben, wahrscheinlich wurde er durch "Hobbeln" am Weglaufen gehindert.

Ohne seine Mädchen geht er nicht von der Koppel und überläßt ihnen die bequeme Extrabox für die Abendruhe - bis die Nachtschicht alle wieder auf die Koppel lockt.


die hübsche Eselstute Lady

Zwergeselstute Lady

Mit 8 Monaten zusammen mit Bruno zu uns gekommen. Jetzt 12 Jahre alt, frech, verspielt und neugierig auf alles, aber auch ganz ernst bei der Sache, wenn es sein muss. Auf den von ihr geliebten Wanderungen und bei der Begegnung mit Menschen mit und ohne Behinderung mit einem superfeinen Gespür für die Gedanken und Gefühle ihres menschlichen Partners.

 

Lady und ihre Mutter Flocke, zusammen mit einem weiteren Fohlen, elf meist tragenden Stuten und Bruno stammen aus der miesen Masche eines Tierhändlers, der seine vor dem Schlachthof gekauften Esel bei Interessenten mit leeren Versprechungen"ablud" - dann waren die Interessenten verantwortlich für die Tiere. Für Lady's Mutter Flocke kam jede Hilfe zu spät, sie gab alles für ihr Fohlen und starb verhungert, auch das zweite Fohlen hat es nicht geschafft.

 

Mit 6 Monaten die Mutter, ihre Erziehung und ihre Milchbar verloren, schloß Lady sich Bruno an und kämpfte sich mithilfe der Menschen in der Pflegestelle der Noteselhilfe ins Leben. Als sie den älteren Stuten das Futter abspenstig machte, wußten die Helfer, dass sie es schaffen würde - ihre Mitesel merken das immer noch, wenn es um den Inhalt der Futterkiste oder begehrte Leckereien zwischendurch geht.


Gretel aus dem Streichelzoo

Zwergeselstute Gretel

ein Bild von ihrer Ankunft im Oktober 2018 mit Senkrücken und massivem Speckhals. 16 Jahre alt, ganz begeistert von der Gesellschaft ihrer Mitesel und den Ausflügen mit Bruno, Lady, Mona und den Gästen. Seitdem ihre Gesundheit wiederhergestellt ist und Halfter und Führstrick für sie keine Zwangsmaßnahme mehr sind, ist sie mit viel Temperament bei allen Unternehmungen dabei.

 

Als Fohlen mit einem Hengst zusammen für einen "Streichelzoo" gekauft, verbrachte sie dort die ersten 13 Jahre ihres Lebens, jedes Jahr tragend mit vielen Totgeburten und einigen unbehandelten Hufreheschüben, denn jeder konnte dort, was er selbst nicht mehr (fr)essen wollte, über den Zaun den Eseln vorwerfen. So kannte sie erst einmal - nichts, noch nicht einmal Heu und brachte entsprechende Fettpolster im Hals und auf den Rippen und einige unbehandelten Hufreheschübe mit.

Aber sie hat den langen, langen Kampf  um ihre Gesundheit gewonnen, unterstützt von der Gesellschaft ihrer Mitesel und guten Therapeuten. Jetzt muss sie noch abnehmen, und das geht nun mal am Besten durch Bewegung!


Zwergeselstute Mona

wohl 30 Jahre alt, kleinen und großen Menschen gegenüber freundlich, halfterführig und zugewandt. Kommen Gäste, die mit den Eseln wandern wollen, hat sie schon einen Tag nach ihrer Ankunft in der Pflegestelle klargestellt: Da bin ich dabei!

Seitdem sie keine Zahnschmerzen mehr hat und die Versorgung mit Heucobs sie ausreichend ernährt, ist sie auch deutlich freundlicher ihren Miteseln gegenüber, lernt gern von ihnen, dass sie auch ein Esel ist und findet gerade ihre Stimme wieder...

 

Ohne Chip und Equidenpass, mit einigen Baustellen von Zähnen über Speckhals bis Senkrücken, wissen wir nichts über ihr langes Leben, nur dass sie sich die letzten zehn langen Jahre ein enges Gehege mit einem ehemaligen Zirkuspony und Ziegen teilte und dort wohl niemand jemals ihre Zähne behandelt hat. Sie ist wohl auch viel sich selbst überlassen gewesen - Hufegeben kennt sie, aber im übrigen ist ihr Verhalten dem Servicepersonal gegenüber ruppig bis ablehend.

Nun kümmern sich in ihrer Pflegestelle Eselgefährten, Tierarzt, Dentist, Physiotherapeutin, Heilpraktikerin und Servicepersonal darum, ihr noch ein gesundes sorgenfreies Leben zu ermöglichen, und sie lacht uns dafür vergnügt an.


Werden Sie EselPate oder verschenken Sie eine Patenschaft.

Sie bestimmen den Betrag, den Sie Ihrem Esel zukommen lassen wollen, um ihn seine Vergangenheit vergessen zu lassen und seine bestmögliche Versorgung zu sichern.

 

Die Patenschaft wird von uns mit einer Urkunde bekräftigt. Sie können jederzeit IHREN Esel besuchen und ihn, solange Sie mögen, auf der Koppel begleiten, ihn striegeln, putzen, knuddeln, ganz, wie Ihnen zumute ist - eine wunderbare Möglichkeit für Jung und Alt, den Alltag zu vergessen und wieder mit den Füßen auf die Erde zu kommen.

Sonnenaufgang mit Esel im Wendland