Die Esel der eselkoppel trebel

Bruno und seine Mädchen freuen sich auf Sie:

Zwergesel Bruno

BRUNO

 

Zwergeselwallach, 19 Jahre nach dem Equidenpass, aber wohl eher so zwischen 25 und 30. Passt auf seine Mädchen auf, ist sich aber nicht so sicher, ob er auch der Chef ist.

Auf jeden Fall geht er nicht ohne seine Mädchen von der Koppel - die müssen dabei sein.

Zwergeselstute Gretel

GRETEL

 

Zwergeselstute, 15 Jahre, seit Oktober 2018 in der Gruppe. Sie genießt  die Gesellschaft ihrer Mitesel und ist seit dem Frühjahr 2019 bei allen Wanderungen dabei,  lernt schnell,  worauf es ankommt, und kennt natürlich auch schon die Wege und die Leckereien, die es da mitznehmen gibt.

Esel gegen Atomkraft

LADY

 

Zwergeselstute, mit 11 Jahren die Jüngste. Im Wendland erwachsen geworden, wie man sieht, ist sie die empfindsamste der Gruppe, wandert leidenschaftlich gern, führt die Gruppe im schnellen Schritt meist erst einmal an und hat ein sehr feines Gespür für ihren Menschen, der sie begleitet.


Über die Regenbogenbrücke

 

Über die Regenbogenbrücke weitergewandert zur ewigen Kräuterwiese

 

sind Jessy am 11. April 2018 und Cindy am 18. August 2019.

Beide kamen zusammen 2012 aus einer Pflegestelle der Noteselhilfe zu Bruno und Lady.

 

Wir denken an sie.

 

"Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt." 

(Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz).


Esel im Wendland, Jessy

Im Gedenken an Jessy

 

Was für ein Geschenk ist die Gesellschaft einer so fröhlichen, eigensinnigen alten Eseldame wie Jessy es war.

Sie wußte alles und kannte alles und hat uns mit ihrer freundlichen Seele und ihrem wachen Kopf jeden Tag Freude bereitet und sich dabei sechs lange Jahre noch ein schönes Leben gegönnt. 

 

Wohl viel vor dem Wagen gegangen und, als die Kräfte nachließen, auch wohl viel geschlagen worden (sie wich anfänglich jedem Besenstiel und jedem schlenkernden Strick aus). Abgemagert und schwach kam sie in eine Pflegestelle der Noteselhilfe. Sie war wohl schon Ende 30, Anfang 40, als sie dann 2012 zu uns kam.

Ihre Zähne waren abgenutzt und konnten das Heu nicht mehr zermahlen, aber dafür gibt es ja Spezialfutter - Heucobs -, das sie auch pünktlich einforderte.  Mit Arthrose in allen Gelenken waren lange Wanderung nichts mehr für sie, aber kurze Spaziergänge allein übers Feld in den Apfelgarten oder durch die Nemitzer Heide mit ihren Eselgefährten genoss sie.

Sie war die Kräuterspezialistin, wußte, was ihr und ihren Miteseln gut tat und hat es freundlich an ihre Mitesel, an uns und Gäste bei "Kräuterführungen" weitergegeben.

Ihr Ödem am Unterbauch (wahrscheinlich durch Herzschwäche) heilte sie bei den nächsten Spaziergängen: Sie fraß nur Spitzwegerich, Spitzwegerich, Spitzwegerich, das Ödem wurde kleiner und kleiner - und verschwand.

 

Sie lag in der wärmenden Frühjahrssonne auf dem Wälzplatz der Esel, alle viere von sich gestreckt, die Schmerzmittel gegen ihre Arthrose wirkten nicht mehr, sie wollte trotz aller Hilfen nicht wieder aufstehen - da mussten wir sie - wohl im Alter von 45-46 Jahren - gehen lassen.


Esel im Wendland Cindy

Im Gedenken an Cindy

 

Cindy, die hübsche feine Dame, hatte offensichtlich in ihrer Jugend eine gute Erziehung genossen, sie war zurückhaltend, folgsam, brav.

Mit ihrem besonders langen Haarkleid, der langen Mähne und den dicht bewachsenen Ohren war sie die erste Adresse der Kinder, wenn es um Kraulen und Striegeln ging.

 

Von Anfang an nahmen wir sie mit auf die Wanderung mit Gästen.

Da suchte sie sich einen sicheren Platz: Lady lief vor ihr, Bruno war hinter ihr, so fühlte sie sich sicher und konnte mitlaufen.

Die Gesellschaft ihrer Mitesel hat sie genossen, sich gern mit Bruno gerauft, Lady wurde ihre beste Freundin, den Anschluß an sie durfte sie nie verlieren.

 

Als sie zusammen mit Jessy zu uns kam, überwiegten erst einmal die schlechten Erfahrungen, die sie gemacht haben mußte: Niemand durfte ihren Kopf und ihre Ohren berühren, jeder unbekannte Besucher löste Streßdurchfall aus und sie war viel zu dick durch unbegrenzten Weidezugang.

Drei Jahre im Kreis ihrer Eselgefährten dauerte es, bis sie ihre Seele ein wenig baumeln lassen konnte.

In den letzten Wochen bemerkten wir eine Veränderung in ihrem Verhalten.  Wir wollten ihr helfen, wußten aber wenig über ihre Vergangenheit und fragten bei einer Tierkommunikation an, ein Gespräch mit ihr zu führen.

Es kam heraus, dass sie noch immer traumatisiert war von Mißhandlungen in der Vergangenheit, so angenehm die Gegenwart auch für sie war.

 

Cindy zeigte am 16. August 2019 nachmittags die typischen Koliksymptome und bekam erst einmal das Mittel, das für solche Fälle immer in der Stallapotheke ist. Da keine Besserung eintrat, war der Tierarzt noch am selben Abend da, spritzte schmerzstillende und krampflösende Mittel. Praktisch den ganzen nächsten Tag war der Tierarzt bei ihr und versuchte, ihr aus der Kolik zu helfen, sie hat geduldig alles über sich ergehen lassen. Vergeblich.

In der Nacht verstarb sie, wir fanden sie tot am nächsten Morgen auf der Koppel, viel zu früh mit 23 Jahren.

 

Eine Bildergalerie - nur für Jessy und Cindy

Vergrößern/slideshow: Bild anklicken



Alle Esel der Eselkoppel Trebel sind durch die Noteselhilfe e.V. zueinander gekommen und haben ihre Vergangenheit, aus der sie uns - manchmal - erzählen.


Genießen Sie die Begegnung mit den freundlichen und klugen Tieren, die Ihnen gern  ihre Zuwendung und ihr Vertrauen geben.

 

Wir bieten Einzelpersonen, Familien und Gruppen  ganzjährig - witterungsabhängig - von der Kennenlernrunde über Bodenarbeit und Zirkuslektionen bis zur großen Wanderung eine Begegnung mit Eseln an.

 

Die Höhe Ihrer Futterspende bestimmen Sie - ganz, wie es Ihnen gefallen hat.

 

 Terminvereinbarungen jederzeit

Gerhard Has 

Tel.: 0174 - 971 29 56


Sonnenaufgang mit Esel im Wendland