Die Esel der eselkoppel trebel

Das Quartett der Unzertrennlichen freut sich auf Sie:

Zwergesel Bruno

BRUNO

 

Zwergeselwallach, 19 Jahre nach dem Equidenpass, aber wohl eher so zwischen 25 und 30. Passt auf seine Mädchen auf, ist sich aber nicht so sicher, ob er auch der Chef ist.

Bruno geht nicht ohne seine Mitesel von der Koppel - die müssen dabei sein.

Zwergesel Cindy, Wendland

CINDY

 

Zwergeselstute, 23 Jahre. Eine ganz wohlerzogene Eselstute, die gerade versucht, ihre schlechten Erinnerungen zu vergessen. Aber bei den Wanderungen ist die Welt in Ordnung, ihre Mitesel sind immer dabei, sie muss nur den Anschluß an ihre Freundin Lady behalten.

Zwergeselstute Gretel

GRETEL

 

Zwergeselstute, 15 Jahre. Seit Oktober 2018 bei der Gruppe, ist sie noch ein bisschen aufgeregt bei Begegnungen und Wanderungen, Halfterführung gab es in 13 Jahren Streichelzoo nicht. Aber sie genießt die Gesellschaft ihrer Mitesel und ist seit dem Frühjahr 2019 ganz souverän mal vorn, mal in der Mitte, mal hinten bei allen Wanderungen der vier Unzentrennlichen dabei, wir können sie längst nicht mehr allein auf der Koppel zurücklassen.

Esel gegen Atomkraft

LADY

 

Zwergeselstute, mit 11 Jahren die Jüngste der Gruppe. Im Wendland erwachsen geworden, wie man sieht, ist sie die empfindsamste der Gruppe, wandert leidenschaftlich gern, führt die Gruppe meist an und hat ein sehr feines Gespür für ihren Menschen, der sie begleitet.


Über die Regenbogenbrücke

Im Andenken an JESSY

 

Jessy ist am 11. April 2018 über die Regenbogenbrücke zur ewigen Kräuterwiese weitergewandert.

 

Menschen und Esel trauern um sie.

 

 

Was für ein Geschenk ist die Gesellschaft einer so fröhlichen, eigensinnigen alten Eseldame!

Sie wußte alles und kannte alles und hat uns mit ihrer freundlichen Seele und ihrem wachen Kopf jeden Tag Freude bereitet und sich dabei sechs lange Jahre noch ein schönes Leben gegönnt. 

 

Wohl viel vor dem Wagen gegangen und, als die Kräfte nachließen, auch wohl viel geschlagen worden (sie wich anfänglich jedem Besenstiel und jedem schlenkernden Strick aus). Eine freundliche Frau kaufte sie abgemagert vom Pferdehändler/-schlachter frei und übergab sie der Noteselhilfe. Sie war wohl schon Ende 30, Anfang 40, als sie dann 2012 zu uns kam.

 

Ihre Zähne waren abgenutzt und konnten das Heu nicht mehr zermahlen, aber dafür gibt es ja Spezialfutter - Heucobs -, das sie auch pünktlich einforderte.

 

Mit Arthrose in allen Gelenken waren lange Wanderung nichts mehr für sie, aber kurze Spaziergänge allein übers Feld in den Apfelgarten oder durch die Nemitzer Heide mit ihren Eselgefährten genoss sie.

 

Ihr großer Kummer: durch die verknöcherten Halswirbel konnte sie sich nicht mehr über den Rücken wälzen. Doch die tiefen Sandwege der Nemitzer Heide lockten einfach zu sehr. Zum Schrecken der Gäste legte sie sich dann ab, genoss das Sandbad - und kam mit leichter Hilfe wieder hoch.

 

Mit der biologischen Behandlung ihrer Cushing-Erkrankung nach Wassing kam sie gut zurecht. Wir merkten ihr an, wenn sie abfiel, dann kam die nächste Kur, die sie wieder fit machte. Und da war ja auch jedesmal der sportliche Wettbewerb mit verbunden, wenn das Servicepersonal mit der Spritze kam, deren Inhalt "einfach nur" in die Maulschleimhaut sollte. Natürlich hat sie uns das angesehen, und der Wettbewerb begann - wer gewinnt?

Gegen die Kriebelmücken, die gern bei den Eseln an die Röhrbeine gehen und dort die Haut "aufsägen", fanden wir für sie Fußballerstumpen, Gr. 1, junior, und sie hatte Ruhe vor den Lästlingen.

 

Sie war die Kräuterspezialistin, wußte, was ihr und ihren Miteseln gut tat und hat es freundlich an ihre Mitesel, an uns und Gäste bei "Kräuterführungen" weitergegeben.

Jessy's Lieblingsspaziergang ging zur Löwenzahnblüte: Führstrick auf den Rücken, dann spazierte sie allein los, um jede Blüte zu erwischen.

 

Ihr Ödem am Unterbauch (wahrscheinlich durch Herzschwäche) heilte sie bei den nächsten Spaziergängen: Sie fraß nur Spitzwegerich, Spitzwegerich, Spitzwegerich, das Ödem wurde kleiner und kleiner - und verschwand.

 

 

Sie lag in der wärmenden Frühjahrssonne auf dem Wälzplatz der Esel, alle viere von sich gestreckt, die Schmerzmittel gegen ihre Arthrose wirkten nicht mehr, ihre Kraft war aufgebraucht, sie wollte trotz aller Hilfen nicht wieder aufstehen. Da mussten wir sie - wohl im Alter von 45, 46 Jahren - gehen lassen.

 

"Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt." 

(Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz).

 Eine Bildergalerie - nur für Jessy, die große alte Dame!

Vergrößern/slideshow: Bild anklicken



Alle Esel sind durch die Noteselhilfe e.V. zueinander gekommen und haben ihre Vergangenheit, aus der sie uns manchmal erzählen.


Genießen Sie die Begegnung mit den freundlichen und klugen Tieren, die Ihnen gern  ihre Zuwendung und ihr Vertrauen geben.

 

Wir bieten Einzelpersonen, Familien und Gruppen  ganzjährig - witterungsabhängig - von der Kennenlernrunde über Bodenarbeit und Zirkuslektionen bis zur großen Wanderung (ab vier Personen) eine Begegnung mit Eseln an.

 

Die Höhe Ihrer Futterspende bestimmen Sie - ganz, wie es Ihnen gefallen hat.

 

 Terminvereinbarungen jederzeit

Gerhard Has 

Tel.: 0174 - 971 29 56


Sonnenaufgang mit Esel im Wendland