Chronik 2016 -

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2018

3. September 2018

Wieder ganz ungewohnte Stille - keine Schwalbe schimpft, wenn wir in den Stall kommen. Also dann bis zum nächsten Jahr, mögen alle wohlbehalten wieder ankommen!

18. August 2018

Die zweite Brut der Schwalben ist flügge - noch einmal 8 Junge -, sie sitzen auf den Drähten im Stall und werden dort noch von den Eltern versorgt.

Immerhin, für 18 junge Rauchschwalben war genügend Futter da.

Morgens treffen wir im Stall auf die Versammlung der Jungen, die gern im Stall übernachten, abends freuen wir uns an den großen Schwärmen, die ihre Flugübungen machen.

15. August 2018

Die erste Wanderung mit Gästen nach der Hitze - die Esel haben es genossen nach vielen Tagen, an denen wir als Bewegungsanreiz nur Heu und Stroh auf der Koppel verteilen konnten.

Unterwegs gab es nun immerhin Schafgarbe, Löwenzahn, Reitgras (das nur die Esel und Ziegen fressen) und natürlich Heidepflanzen, die sehr zaghaft blühen - eine willkommene Abwechslung.

Die Gäste waren geduldig und haben den häppchenfressenden Eseln ihre Abwechslung gegönnt.

13. August 2018

Ja klar, für die Esel haben wir hier jetzt das Klima ihrer Heimat.

Nur: da sind die recht kleinen Stutengruppen mit ihrem Nachwuchs 25-30 km am Tag gewandert, um genug Nahrung und Wasser zu finden.

Hier stehen die Esel auf 2000 qm vertrockneter Koppel, während der Hitze gab es keine Wanderungen aus Rücksicht auf die Menschen (Hitzschlag, Brandgefahr), da ist es schon eine besondere Aufgabe, die Esel bei Laune zu halten.

Nun sind die Temperaturen wieder moderater, die Gäste melden sich an, da können die Esel wieder tun, was sie am liebsten tun: mit Gästen durch die Heide wandern. Hier mal ein Häppchen fressen, da mal naschen, alles in einem ruhigem Tempo, das die Menschen zu sich selbst kommen läßt.

 

Willkommen bei den Eselwanderungen!

1. August 2018

Wir werden immer schneller darin, auf Kosten unserer Kinder zu wirtschaften!

1974 lag der "Erderschöpfungstag" (earth overshoot day), errechnet von Global Foodprint Network noch im Dezember.

2016 war es der 13. August, in diesem Jahr brauchen wir die "zweite Erde" bereits ab 1. August.

Die gibt es aber nicht! Stattdessen Rekord-Hitzegrade und fehlenden Regen, und das alles munter aufbereitet als Unterhaltung...

25. Juli 2018

Ein neues Weidezaungerät mit der maximalen Stärke für Esel, neue Litzen und Übergänge an den Pfählen, alles an einem Nachmittag installiert - und Lady schaut uns nur noch vorwurfsvoll an: wie könnt ihr mir bloß so den Spaß verderben!

Lecker ist, was außerhalb der Koppel wächst...

23. Juli 2018

Lady interessiert sich ja schon immer mehr für das, was außerhalb der Koppel wächst. Als sie mit 10 Monaten zu uns kam, tauchte sie unter dem Koppeldraht (ohne Strom) durch und suchte sich die leckersten Stellen, kam aber immer zu ihrem Beschützer Bruno auf die Koppel zurück. Erst als sie den Heuvorrat der Pferde entdeckte, mußten wir Strom auf den Koppeldraht legen.

 

Da die Koppel nun eine gelbe Sandwüste ist, hat sie ihr altes Spiel wieder entdeckt und büxt auf das ökologische Ausgleichsfeld nebenan aus - da sieht es noch ein bisschen grüner aus.

Aber Lady ist nun 9 Jahre bei uns, irgendwann hat sie genug und läßt sich aufhalftern und auf die Koppel führen - oder sie findet selbst den Weg zu Cindy und Bruno, die ganz aufgeregt hin- und herlaufen und nach ihr rufen.

20. Juli 2018

eine erschöpfte Brieftaube, grüner Ring am rechten Bein, zahm und offensichtlich an Menschen gewöhnt, hat Unterschlupf bei den Eseln gefunden und mag gar nicht fliegen. Sie erholt sich mit Spaziergängen im Stall und auf der Koppel - und konnte wohl in der Frühe des nächsten Tages weiterziehen.

 


4. Juli 2018

Hohe Temperaturen und kein Regen - die Esel haben nun hier in Norddeutschland mehr oder weniger das Klima ihrer ursprünglichen Heimat, der steinigen Halbwüsten Asiens und Afrikas. Die Hufe hart, die Koppel eine vertrocknete Sandwüste, auf den Wanderungen durch Kiefernforst und Nemitzer Heide finden sie noch trockene Gräser und Büsche. Auf der Koppel werden die vertrockneten Birken der letzten Schützenfest-Dekoration verspeist und die Rinde abgeschält. Immerhin: so wird kein Esel fett oder krank!

22. Juni 2018

- und schon ist es passiert, das erste Mal in neun Jahren Eselhaltung:

Beim Umbau des Gerüsts um den Stall sind die Esel ausgebüxt und haben das ökologische Ausgleichsfeld in der Nachbarschaft unter die Mäuler genommen. Halfter anlegen - schwups, sind sie weg, zurücktreiben - da gibt es genug Ausweichmöglichkeiten. Nach einigen Stunden waren die Esel mit ihrem Ausflug zufrieden und ließen sich durch nachbarliche Treiber wieder in Richtung Koppel schicken. Große Erleichterung beim Servicepersonal. Und immerhin, was Jessy ihnen beigebracht hat, ist noch in den Köpfen: keine Probleme mit den Pflanzen, die sie sich da auf dem Ausgleichsfeld vorgenommen hatten.

Ein Wiedehopf auf Nahrungssuche auf der Eselkoppel

21. Juni 2018

Ein Wiedehopf spaziert gemütlich über die Koppel und sucht nach Nahrung. Insgesamt drei Brutpaare haben in der benachbarten Nemitzer Heide dieses Jahr ihre Jungen großgezogen.

 

Bei den Rauchschwalben im Stall hat es bisher 10 Junge gegeben, die nun ihren Flugunterricht über der Koppel bekommen - und es sitzen immer noch Eltern auf ihrer zweiten Brut.

Wuderbar, dass so viel Leben um die Esel herum ist.

16. Juni 2018

Die Wanderung mit Gästen ist fast vorbei, wir gehen Richtung Apfelkulturgarten, da kommt uns Albert mit seinen Kaltblütern entgegen. Die sehen schon mal auf ihrem Weg von Klein-Trebel zum Heidehaus die Esel auf der Koppel stehen, aber - huch, so nah auf der anderen Straßenseite, das ist doch unheimlich! Sie gehen Albert fast im Gallopp durch...

Von Albert bekommen die Esel zuverlässig Heu und Stroh. Anruf genügt, und das Servicepersonal kann wieder 10 Ballen in die Futterbox umladen.

10. Juni 2018

Kein Regen in Sicht, die Koppel gelb - wir gehen zur Winterfütterung über. Der Bio-Bauer hat nebenan wieder seine Ausgleichsfläche gesät, die auch ohne Regen sprießt und blüht. Da würden wir ja gern mit Jessy drüber gehen, der klugen alten Eselstute, die weiß, was gut für Eselmäuler ist.

10. bis 21. Mai 2018

Das war die dritte Kulturelle Landpartie für die Esel mit täglicher Wanderung zum Platz der Republik Freies Wendland. Die Gäste spontan, freundlich und entspannt, die Esel begeistert über das Nahrungsangebot unterwegs, nachdem so lange gar nichts wuchs.

8. Mai 2018

Die Rauchschwalben sind zurück und schimpfen empört, wenn wir in den Stall kommen.

Wir haben gelernt: erst kommt das Männchen, bereitet das alte Nest vor, dann kommt Madame und brütet, wenn sie mit dem Nest zufrieden ist. Aber nur ein Paar hat sein altes Nest wieder besetzt - zwei Paare bauen neue Nester. Das würde bedeuten, dass drei Paare aus dem Vorjahr den Hin- oder Rückweg nicht geschafft haben - ein ziemlich hoher Verlust. Aber vielleicht sind es die Jungen aus dem letzten Jahr, die mit neuen Partnern den Weg zurück gefunden haben und nun neue Nester bauen. Wir hoffen, sie finden genug Nahrung für sich und ihre Jungen.

5. Mai 2018

Nachdem wir die erste Minka auf tragische Weise noch in Schleswig-Holstein verloren hatten, ist wieder eine heute 2 Jahre gewordene Glückskatze bei Menschen und Eseln eingezogen. Alle nötigen Impfungen überstanden, darf sie nun auch aus dem Haus und erobert ihre Umgebung.


24. April 2018

Bruno, Cindy und Lady haben zum ersten Mal nach Jessy's Tod einen entspannten Gallopp über die Koppel hingelegt, die Ratlosigkeit bleibt dennoch mit viel Kontakt zum Servicepersonal:

Ja, da fehlt eine, Oma Jessy, eine zu starke Persönlichkeit, dass wir sie so bald vergessen werden.

Gingen Bruno, Cindy und Lady mit Gästen durch die Nemitzer Heide, rief Jessy ihnen nach: "ich weiß, wo ihr seid!".

Gingen wir mit Jessy allein ihre kleinen Spaziergänge zum Apfelgarten, riefen die drei nach ihr: "Wir wissen, wo du bist, wann kommst du wieder?".

11. April 2018

Regenbogen über der Nemitzer Heide

Heute mussten wir Jessy, die große alte Dame der Mehrgenerationenkoppel, über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Den Winter hatte sie schon überstanden, das machte uns Hoffnung. Aber das Schmerzmittel kam nicht mehr gegen ihre Arthrose in Gelenken und Wirbelsäule an und ihre Kraft war aufgebraucht.

 

Sie lag in der wärmenden Frühjahrssonne auf dem Wälzplatz der Esel, wollte aber trotz aller Hilfe einfach nicht mehr aufstehen.

 

Sechs lange Jahre haben wir zusammen genossen: Jessy die Gesellschaft ihrer Mitesel und ihre Spaziergänge zur Kräuterernte, wir ihren freundlichen Eigensinn - sie wußte immer, was für sie gerade das Beste war.

 

Eine schöne Zeit für Jessy und für uns, der Abschied fällt uns sehr schwer.

21. März 2018

Zwischen Winter und Frühling - noch wächst gar nichts - kommt die Nachricht, dass die EU-Kommission die Übernahme von Monsanto durch Bayer genehmigt hat.

Der deutsche Chemiegigant will die Geldvermehrung in seiner Hand auf Kosten der Kleinbauern und ihrer Erde weltweit.

Was haben die Heidebienen, die auf der Koppel nach Nestern suchen, für eine Zukunft?

16. März 2018

Der Winter ist wieder da und bläst den Eseln von Osten den kalten Wind direkt in ihren Offenstall, sie suchen sich die windgeschützten Ecken und haben gar keine Lust, vor die Tür zu gehen. Bei Windstärke 8 finden es auch die Menschen nicht mehr gut, durch den Kiefernwald zu gehen (und vielleicht einen Ast auf den Kopf zu bekommen). Da helfen nur Geduld und heißes Wasser für die Tränke - irgendwann muß der Frühling ja kommen.

Bild: Wikipedia
Bild: Wikipedia

10. März 2018

Heute sang die Heidelerche über der Koppel. Sie ist also aus den wärmeren Gefilden wieder zurückgekehrt zur Nemitzer Heide.

Natürlich sehen wir sie nie so. Wir hören ihren Gesang, recken den Hals und sehen mit Glück den flatternden und singenden Punkt am Himmel.

März 2018

Frau Springfeldt hat die Mehrgenerationenkoppel 2017 einige Male von Hamburg aus besucht, viel Zeit und Geduld und ihre tolle fotografische Ausrüstung mitgebracht und sich von den Eseln verzaubern lassen. Nachzulesen in der neuen Ausgabe der "Landluft" unter "Therapeuten mit langen Ohren".

Vielen Dank für die schönen Bilder und den einfühlsamen Text!

alte Eselstute wälzt sich im Buchenwald

22. Januar 2018

Das ist der große Kummer der alten Eselstute Jessy - durch ihre verknöcherten Halswirbel kann sie sich nicht mehr über den Rücken wälzen.

Aber Wälzen muss bei Eseln einfach sein. Beim Spaziergang durch die Nemitzer Heide legt sie sich zum Schrecken der Gäste gern mal ab, genießt es und kommt im tiefen Sand mit leichter Hilfe wieder hoch.

Legt sie sich aber auf der Koppel oder im Stall ab und streckt alle Viere von sich, schafft sie das Aufstehen nicht mehr und die vergeblichen Versuche, bis wir sie finden, kosten ihr viel Kraft...

Aber gehen will die alte Dame noch gar nicht, sie genießt die Zuwendungen ihrer Menschen. So steht sie jetzt nachts in ihrer Box mit Mistbett, das sie wärmt und ihr das Aufstehen ermöglicht, wenn sie sich abgelegt hat. Über Tag halten die Menschen ein mobiles Dreibein mit Seilzug und breitem Feuerwehrschlauch bereit, mit dem wir sie wieder auf alle Viere stellen können, und das unsere Rücken schont.

15. Januar 2018

Auch wenn das ein schöner Anfang für das neue Jahr mit den Glücksvögeln ist:

Über 20.000 Kraniche beherbergt Niedersachsen diesen Winter, die gar nicht mehr nach Süden abziehen. Wir hören sie auch öfter und wundern uns, aber auf den Feldern stehen die Seen, in denen sich kein Fuchs gern nasse Füße holt, auf denen aber für die Kraniche am Tag noch genug Nahrung zu finden ist.

Sind das nun die Klimaschwankungen der Erde, oder ist das der selbstgemachte Klimawandel?

 

2017

31. Dezember

Bei Regen hielten sich Lärm und Licht um Mitternacht in Grenzen.

Bruno, der gerade kurz vor zwölf einen Kontrollgang über die Koppel machte, verzog sich nach den ersten Feuerwerkskörpern schnell in den Stall zu seinen Mädchen, und nach einer halben Stunde war alles vorbei.

Allen ein Gutes Neues Jahr 2018!

21. Dezember 2017

Die Esel sind eigentlich schon seit November unzufrieden mit Wetter und Beschäftigung - keine Gäste, trüber Himmel, viel Regen - so maulen sie mich morgens, mittags, abends an - aber ich kann ja auch nichts dafür, dass es um 16.00 Uhr schon wieder dunkel wird, und versuche, sie mit Birkenästen, Brombeer- und Hagebuttenranken bei Laune zu halten.

Immerhin: die feuchtkalte Witterung hat ihnen noch keinen Hautpilz gebracht, die Hufe sind bestens, weil der Stall trocken ist, Jessy hält die wechselnden Temperaturen bewundernswert aus - und  heute ist Wintersonnenwende, nun werden die Tage wieder länger!

Aus den neuen Bauernregeln des Bundesumweltministeriums Februar 2017
Aus den neuen Bauernregeln des Bundesumweltministeriums Februar 2017

27. November 2017

- und die nächsten 5 Jahre weiter mit Glyphosat, entscheidet die EU heute, ermöglicht durch die Stimme des amtierenden deutschen Agrarministers Schmidt (CSU). Den Kommentar hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks schon im Februar 2017 veröffentlicht (und sich peinlicherweise dafür entschuldigen müssen...)

Allein was wir hier so nebenbei an Belegen und Argumenten versammelt haben, weil wir unseren Eseln auf's Maul geschaut haben, reicht doch für einen Aufschrei: Die Esel lieben ihre "Unkräuter", denn die meisten sind für sie wohlschmeckende Heilkräuter.

 

Also für die Meisen im Frühjahr Ganzjahresmeisenkugeln, damit sie sich und ihre Brut auch ohne Insekten satt bekommen, die Rauchschwalben sind letztes Jahr noch klar gekommen mit Fliegen und Mücken, Spatzen und Gartenrotschwanz auch, die Mistkäfer auf der Koppel finden genug Eseläpfel und der Bio-Bauer behält hoffentlich seine Felder um die Eselkoppel herum.

17. Oktober 2017

Und wieder einmal Glyphosat - mit drei Patenten ausgestattet: als Rohrreiniger, der alle Metalle bindet, als Unkrautvernichter und zuletzt als Antibiotikum(?!). Eine Sendung auf arte, die von jetzt an 20 Tage in der Mediathek steht, und die mensch kaum unbeschadet aushält.

Die Esel freuen sich auf ihren Wanderungen, dass da keiner ihre Lieblingskräuter wegspritzt, und uns war ständig das Bild vor Augen, dass die an die Koppel angrenzenden Felder von einem Bio-Bauern bewirtschaftet werden - nochmal Glück gehabt mit der Wahl des Wohnorts im Gegensatz zu vielen Tausend Menschen weltweit, denen Glyphosat Unglück und Leid brachte.

Die Abstimmung in der EU-Kommission steht vor der Tür - und der amtierende deutsche Landwirtschaftsminister ist für eine Verlängerung der Zulassung um weitere zehn Jahre...

21. September 2017

Nochmal die Rauchschwalben: da gibt es wohl mehr zu erledigen vor der Abreise, als wir bisher wissen: Auf der Koppel der Kaltblutstuten, die Alberts Planwagen durch die Nemitzer Heide ziehen, tummelt sich ein ganzer Schwarm, zwischendurch sehen wir auch wieder einige über der Eselkoppel - es ist also doch noch keine Reisezeit.

1. September 2017

Jessy hat ein Ödem an der tiefsten Stelle ihres Bauchs. Globuli für ihr altes Herz helfen - und sie hilft sich selbst: Auf den nächsten Spaziergängen sucht sie sich ausschließlich Spitzwegerich aus, alles andere bleibt stehen, das Ödem wird kleiner und kleiner - und ist weg!

30. August 2017

Zwei der vier Rauchschwalben-Nachzügler waren ein bisschen zurückgeblieben und hatten sich wohl ihre Schwanzfedern im engen Nest abgerieben, was das Fliegen erschwert - kein Höhenruder und kein Seitenruder. Immerhin: sie waren aus dem Nest geflogen, saßen auf den von uns gespannten Drähten unter der Stalldecke und ließen sich weiter von den Eltern füttern.

 

Aber heute: Stille im Stall! Wir können es noch gar nicht fassen - keine Schwalbe begrüßt uns mit lautem Schimpfen, wenn wir in den Stall kommen, am Himmel keine Schwalbe mehr zu sehen - so früh startet der Zug in den Süden?

22. August 2017

Vier Nester haben die Rauchschwalben im Stall gebaut,  nachdem die nach den Erfahrungen des letzten Jahres extra angebrachte Nisthilfe schon durch die Hausrotschwänzchen besetzt war. In allen Nestern wurde erfolgreich gebrütet, die Jungen sind längst flügge, kommen aber öfter mal in den Stall, wenn sie eine Pause vom anstrengenden Flugunterricht der Alten brauchen.

Hier sitzen noch vier Nachzügler, die werden es wohl auch noch schaffen - das Nest ist schon fast zu klein für sie.

Esel mit Fußballerstulpen

10. August 2017

Überfall der Kriebelmücken - nein, sie heißen zwar so, sehen aber eher aus wie kleine Fliegen und stechen auch nicht, sondern raspeln an den Röhrbeinen der Esel die Haut auf, bis sie einen Blutstropfen und Gewebeflüssigkeit aufnehmen können. Versucht das mal eine Kriebelmücke auf unserer Haut, tut das ganz schön weh!

Soweit das Immunsystem der Esel in Ordnung ist, reicht noch eine dicke Schicht Bio-Kokosöl zur Abwehr aus, und die Esel stehen ziemlich ruhig.

Aber Jessy, die alte Dame, kommt da nicht mehr gegen an. Kaum noch Fell an den Röhrbeinen, haben die Kriebelmücken leichtes Spiel.

Irgendwie kam die Idee: Fußballstulpen, Größe 1 Junior. Vor zwei Stunden waren sie noch sauber, aber Jessy musste sich damit natürlich erstmal wälzen...

 

Achja - ihre Zunge rutscht ihr aus dem Maul - die Schneidezähne halten sie nicht mehr zurück, sie sind abgenutzt und wachsen nicht mehr nach. Ist dann irgendwie bequemer für sie...

20. Juli 2017

dieser hübsche kleine Schmetterling - Bläuling - begegnet uns jetzt doch häufiger bei unseren Wanderungen durch die Nemitzer Heide. Aber beim Anblick anderer bekannter Arten kommt gleich ein freudiger Ausruf, so selten sind sie geworden!

 

Wo die Insekten fehlen, haben die Vögel keine Nahrung: Unglaubliche 300 Millionen Brutpaare sind in den letzten 30 Jahren verloren gegangen! Das Umweltinstitut München hat deshalb die Aktion "Rettet die Vögel" gestartet. Beteiligen Sie sich gern!

 

Immerhin, die Esel sind gastfreundlich in ihrem Stall und auf der Koppel: Hausrotschwanz, Sperling und Rauchschwalben haben dort die erste und zweite Brut großgezogen, die die Esel nun auf der Koppel besuchen, zusammen mit einer ganzen Schar junger Stare. Beim Absammeln der Eseläpfel auf der Koppel finden wir oft ein Loch und einen kleinen aufgeworfenen Erdhügel daneben-die Mistkäfer freuen sich über die willkommene Nahrung für ihre Brut. Neben der Koppel beginnt die ökologische Ausgleichsfläche mit reichlich Blühpflanzen für den Sommer, Samenpflanzen für den Winter und immer einer Schar Vögel, die sich dort bedient.

15. Juli 2017

Die Kräuterspirale ist fertig geworden, sechs Töpfe mit kleinen Kapuzinerkressen haben wir zu den Kräutern gesetzt. Nun müssen die Kräuter sich durchkämpfen, die Kresse fand den Boden wohl sehr passend - die Kohlweißlinge auch, legten ihre Eier unter die Blätter, die Raupen fraßen sich satt, verpuppten sich und flattern nun als neue Generation davon.

3. Juli 2017

1.320.517 Menschen aus allen EU-Mitgliedstaaten haben innerhalb von

5 Monaten bereits die Europäische Bürgerinitiative "Stop Glyphosat" unterzeichnet! Nun muss sich die EU-Kommission damit beschäftigen.

 

Wer einmal mit Eseln gewandert ist und auch mal zugelassen hat, dass die Mäuler nach unten gehen, dem haben sie gezeigt, wieviel leckere und urgesunde "Un"kräuter es - noch - gibt, die mit dem Gift totgespritzt werden. 

5. Juni 2017

Die Esel sind nun das zweite Jahr täglich -bis auf zwei Regentage - mit vielen Gästen im Rahmen der Kulturellen Landpartie, diesmal für und mit der BI, zum Platz der Freien Republik Wendland gewandert. Die Esel bedanken sich für den großen Zuspruch, den sie von den Gästen erhalten haben.

15. Mai 2017

Die KLP ("Kulturelle Landpartie") zwischen Himmelfahrt und Pfingstmontag wirft ihre Schatten voraus, die Esel machen schon mal aus dem Stangen-L auf ihrer Koppel das im Wendland allgegenwärtige X, das Zeichen des Widerstands gegen die Atomanlagen in Gorleben.

08. Mai 2017

"Welt-Esel-Tag" - wir begehen ihn mit einem Bericht der Welttierschutzgesellschaft e.V. - und die Esel bekommen natürlich eine Extra-Möhre. Natürlich mögen sie die, aber jeder Halter muss vorsichtig sein, dass er seine Esel nicht mit Äpfeln, Möhren und Brot krank füttert. 

Die Begeisterung unserer Esel ist mindestens ebenso groß, wenn wir den unbedruckten Umkarton von Jessy's Heucobs anbieten - Hufe drauf und Stücke abreißen, und in ein paar Minuten ist der Wellpapp-Karton verschwunden.

 

Esel sind genügsam im Futter, können Zellstoff aufschließen und verwerten, eine Überlebensbedingung aus den Halbwüsten Asiens und Afrikas, aus denen sie stammen. Heu, Stroh und Äste sind die Nahrung, die sie gesund erhalten!

20. April 2017

Noch einmal: Glyphosat und kein Ende

Diesen Film von arte haben wir gefunden - noch ein wichtiges Argument, die Intiative des BUND für ein Verbot des "Unkraut"-Vernichtungsmittels zu unterstützen. Bitte unterschreiben Sie,

1 Million Unterschriften aus 7 EU-Ländern werden benötigt!

Wird es wirklich verboten, brauchen wir auch keine gentechnisch veränderten Soja- und Maissorten mehr, die sogenannten GVO's, der Bericht darüber ist fast nicht zu ertragen.

14. April 2017

Rechtzeitig vor der näXten KLP erscheint ein freundlicher Artikel, den viele Zeitungen nachdrucken, er beginnt mit der täglichen Wanderung der Esel zum Platz der Freien Republik Wendland und ihrer Rast auf dem Bohrplatz 1004.

Vielen Dank für diesen nicht alltäglichen Journalismus - wer auch immer da im Jahr zuvor mitgewandert ist!

13. April 2017

Jessy tut sich doch schwer, den vergangenen Winter abzuschütteln. Da es nachts immer noch kalt wird, bleibt sie weiter eingedeckt und hat Mistbett und Infrarotlampe, die sie wärmen.

Das Große Blutbild sagt: alles ok, nur die Werte ihrer Cushing-Erkrankung sind zu hoch. Bisher kam sie mit ihrem Medikament einmal monatlich klar, nun gibt es eine Kur-Anwendung, bis sie wieder munter ist.

30. März 2017

Einige Nistkästen sollen die Bewohner anlocken, die uns beim Fliegen- und Mückenfangen helfen können. Als Wohnung sind sie schon akzeptiert, aber Nistmaterial sammeln allein Elstern, Krähen - und nun auch ein Buchfinkenpärchen: Sie sammelt die Haare aus dem Winterfell der Esel, er sucht Freßbares.

Auf der Koppel wächst noch nichts, aber die ersten Gäste wandern durch Kiefernforst und Heide mit den Eseln, die  fressendlaufen oder laufendfressen - wie man es nimmt.

18. Februar 2017

Glyphosat und weiterhin kein Ende, am 8. März 2016 haben wir schon beschrieben, warum wir für ein Verbot dieses Mittels sind.

Der BUND hat nun eine Europäische Bürgerinitiative zum endgültigen Verbot des Pflanzengifts gestartet und in der ersten Woche bereits 250.000 Unterschriften gesammelt.

Aber: 1 Million sollen es werden! Bitte unterschreiben Sie (auch wenn es ein kompliziertes Formular ist)!

Hier geht es zum Formular: http://www.stop-glyphosat.de

16. Februar 2017

Kranichschreie (da gibt es offenbar immer viel zu diskutieren) - aber wo sind sie? Dabei verrenkt man sich regelmäßig erst einmal den Hals. Aber dann ist der kleine Trupp zu sehen - offensichtlich die hier brütenden Paare, die sich dann in Richtung ihrer Brutplätze davon machen.

Wir nehmen es als gutes Zeichen für das Ende des Winters.

5. Februar 2017

das sieht langsam dringend aus - Afrika verliert seine Esel, die Lebens- und Existenzgrundlage. Weil Eselhaut angeblich bestimmte medizinische Wirkungen hat, und der Hunger danach nicht mehr im eigenen Land China gestillt werden kann, nehmen die illegalen Methoden überhand. Unterstützen Sie mit einer Spende, wenn es Ihnen möglich ist!

16. Januar 2017

Bis der Winter so zu seiner geschlossenen Schneedecke kam, ging er doch eher nach der "try and error"- Methode vor: So viel Regen, dass sogar auf dem Sandboden die Pfützen standen - dann ein Wechsel von Regen, Schnee, Frost und Tauwetter. Im Ergebnis ist es für die Esel schon mühsam, dem Glatteis auf dem Weg zu ihrem Sonnenplatz auszuweichen, Wanderungen im Gelände sind für Mensch und Tier leider zu gefährlich.

2016

24. Dezember 2016

Das Servicepersonal quält sich immer noch mit der Gehhilfe, aber Jessy ist munterer als je und läuft dem Servicepersonal auf dem Gang über die Felder davon - sie weiß genau, wo jetzt noch Leckeres zu holen ist.

30. September 2016

Gerade hat Jessy ihren Hufabszeß überstanden, da bricht sich das Servicepersonal den Oberschenkel. Nach einer Woche Krankenhaus wieder zuhause - Dank an die Nachbarn, die sich so toll um die Versorgung der Esel bemüht haben! -

lernt mensch mit zwei Gehhilfen zwar den Kreuzgang, den die Esel schon immer können, scheitert aber schon daran, die Schubkarre zum Mist zu bringen.

Gut, dass die Nachbarn, besonders das Gästehaus, weiterhin gern bereit sind zu helfen.

07. September 2016

Auch das passiert - Jessy hat einen Hufabszeß, der sich hartnäckig hält. Drei Schritte Richtung Tränke sind schon eine Qual - prompt hat sie nach den drei Schritten vergessen, wo sie eigentlich hin wollte, und liegt schließlich dehydriert in ihrer Box.

Aber ihre Augen sagen: ich bin noch da und will gar nicht gehen!

5 Buddeln Infusion braucht sie, dann ist sie wieder hoch, der Abszeß verdrückt sich schließlich über den Kronrand, Tanja verpaßt ihr genau die richtigen Sohlen unter den Vorderhufen - und Jessy nimmt ihre alltägliche Routine wieder auf.

So eine tapfere alte Dame!

6. September 2016

In Mönchengladbach gibt es eine besondere Ehrung des Esels, genannt "Donkeys Way" der Künstlerin Rita McBride, am 18. September soll das Kunstwerk an die Stadt übergeben werden. Heute kamen die Esel schon mal an.

Was die Künstlerin dort sagt, können wir nur bestätigen: Die Esel haben ihre "Trampelpfade" auf der Koppel, die sie stets benutzen, um von dort aus nach links und rechts auf der Suche nach Fressbarem abzubiegen. Und der Mensch macht es genauso, wie man an allen Trampelpfaden sehen kann, die die öffentlichen Grünanlagenplaner gar nicht vorgesehen hatten.

14. August 2016

Noch einmal die neuen Stallbewohner mit einem traurigen Ende: Die Schwalbenmutter kam plötzlich nicht mehr zum Füttern - der Nachwuchs verstummte. Der Schwalbenmann kam noch ein paarmal, ist aber offenbar nicht für die Aufzucht zuständig. Auch die Jungen aus der ersten und zweiten Brut besuchen gelegentlich nochmal den Stall und fangen Fliegen.

So haben wir das Nest sauber geräumt und hoffen auf das nächste Jahr!

3. August 2016

5 kleine gelbe Schnäbel, die einmal Rauchschwalben werden wollen, recken sich aus dem Nest, wenn die Eltern mit Futter angeflogen kommen. Immerhin, das ist die dritte Brut, wir drücken die Daumen, dass sie flügge werden bis zum Aufbruch der Reise nach Afrika.

5. Juli 2016

Was jetzt Eselstall ist, wurde einmal als Schlosserwerkstatt gebaut. Nachdem die Rauchschwalben mit ihrer ersten und zweiten Brut noch zu Besuch im Stall waren, haben sie nun ihr Nest gebaut und brüten. Wir freuen uns, denn was ist ein Stall ohne Schwalbennest!


20. Juni 2016

Glyphosat und noch kein Ende (siehe unseren Eintrag vom 8. März 2016).

Wie schön, dass es Martin Schulz in Quickborn (liegt auch im Wendland) gibt, der sich schon vor mehr als fünf Jahren von Monsanto verabschiedet hat.

 

Da fällt mir ein, dass wir schon vor Jahren - genauer 2008 - damit zu tun hatten, dass ein Bauer im Elbvorland bei Laase Genmais aussäen wollte. Der Acker wurde besetzt, der Kern des damaligen Eselstalls stand erst einmal als Fachwerkgerüst mittendrin, und schließlich haben die widerständigen wendländischen Bauern das auf ihre Art gelöst: sie pflügten den mit Genmais bepflanzten Acker um.

7. Juni 2016

Was für den einen Sonnenschutz, ist für den anderen Hufschuh - so gibt es doch manchmal sehr unterschiedliche Auffassungen über die Verwendung eines Gegenstands - und für das Servicepersonal einen neuen Strohhut.

29. Mai 2016

Wenn es darum geht, die besten Halme zu erwischen, die ja bekanntlich immer außerhalb der Koppel wachsen, können Esel auch von den Giraffen etwas lernen - irgendwie hat Lady sich das bei ihnen abgeschaut..

28. Mai 2016

Neue Vogelart entdeckt??

Ähnelt dem Feldsperling - aber mit weißem Bart??

Die Haare aus Brunos Winterfell sind offenbar gut geeignet zur Auspolsterung des Nests und werden einzeln auf der Koppel aufgesammelt - tolle Leistung von den kleinen Spatzen!


8. Mai bis 16. Mai 2016

Die 27. "Kulturelle Landpartie" im Wendland, und die Esel waren zum ersten Mal aktiv dabei. Sie wanderten mit bis zu 25 Gästen zur Tiefbohrstelle 1004, deren Besetzung zur 33 Tage währenden Republik Freies Wendland führte.

Während die Gäste mit dem Servicepersonal Atompolitik diskutieren, genießen die Esel jeden Tag die Begegnung mit den Teilnehmern und lassen sich gern von ihnen führen.

Inzwischen kennen sie natürlich auch den Weg: Wo wir gestern auf die Nachzügler warteten, damit sie den Abzweig nicht verpassten, muß heute auch wieder Pause sein - und auf dem Rückweg zur Koppel muss noch mitgenommen werden, was links und rechts Fressbares wächst.

1. Mai 2016

Hausrotschwänze brüten in einer Mauernische im Offenstall und sind eigentlich den ganzen Tag mit Spatzen, Bachstelzen, Stieglitz und Elstern auf der Koppel zu sehen.

Die Elstern suchen gemütlich ihr Futter zwischen den Eseln und trinken aus ihrer Tränke.

22. April 2016

Der Apfelbaum ist weit weg in Schleswig-Holstein, aber Bruno hat Ersatz entdeckt: den blühenden Pflaumenbaum. Leider kommt nur er an die Zweige, Lady muss warten, dass Bruno ihr etwas abpflückt.

18. April 2016

Das soll die Kräuterspirale werden - Steine haben wir beim Einzug zuhauf vorgefunden.

Aber Jessy hat etwas ganz anderes im Kopf und in der Seele: Sie genießt ganz entspannt und verscheucht sogar das Huhn aus ihrem magischen Kreis.

4. April 2016

19 Grad Celsius, in der Sonne deutlich wärmer, da ist die Stimmung ruhig bis dösig und die Esel kommen uns vor wie wechselwarme Eidechsen, die erstmal die Kälte aus allen Gliedern vertreiben müssen.

28. März 2016, Ostermontag, Sommerzeit

Die Esel haben längst mitbekommen, dass das Servicepersonal nun wieder vor Ort ist und gerufen werden kann, wenn die Futterkiste leer ist, was dann auch lautstark versucht wird.  Immerhin, nun können wir mit kurzen Wegen die Heuration auch auf fünf Fütterungen verteilen. Wenn es nicht gerade regnet, in Happen über die Koppel verteilt, was den kleinen Eselmägen (5 bis 8 Liter, größer sind sie nicht) besser bekommt und die Bewegung fördert. Besonders Bruno läuft da seine Kilometer, wenn die Damen ihn von ihren entdeckten Heuportionen vertreiben.

Die Koppel gibt noch gar nichts her, der Boden ist viel zu kalt, vom Frühling erzählen eigentlich nur die Vögel, die fleißig Nistmaterial sammeln und ihr Revier singend markieren.

8. März 2016

Entscheidung über die Zulassung des Rohrreinigers Glyphosat als Unkrautvernichtungsmittel für die nächsten 15 Jahre vom 7. März auf den April verschoben!

Durch die Wanderung mit unseren Eseln sind wir gegenüber "Un"kräutern, sehr sensibel geworden. Da gibt es viele Wildkräuter, an denen die Esel gar nicht vorbeigehen können, ohne davon zu naschen. Wenn wir noch nicht kennen, was den Eseln da schmeckt, schauen wir anschließend nach und finden oft gesunde oder heilende Kräuter, die die Esel kennen und für sich nutzen. Da ist zum Beispiel der Spitzwegerich, die Arzneipflanze des Jahres 2014. Kein Esel geht gern daran vorbei, ausgedrückt hilft der Saft des Blattes auch uns Menschen zum Beispiel, um die juckende Haut nach einem Mückenstich zu beruhigen.

Glyphosat macht da keinen Unterschied - alle "Un"kräuter gehen ein, und inzwischen ist das laut WHO wahrscheinlich krebserregende Mittel überall in unseren Nahrungsmitteln zu finden, und schließlich auch im Urin.

Sind Sie mit uns der Meinung, dass ein möglicherweise krebserregender Rohrreiniger in Boden, Trinkwasser und Lebensmitteln nichts zu suchen hat, können Sie hier ein Mobilisierungspaket beim BUND bestellen.

27. Februar 2016

Der Winter zieht sich, mal Regen und Sturm, mal klar und kalt - aber dann ist da schon die wärmende Sonne und die passenden Plätzchen auch auf der neuen Koppel, um sich den Pelz wärmen zu lassen.

19. Januar 2016

was als Zwerghühner im August 2015 zu uns kam, ist erwachsen und zeigt sich als Großes Deutsches Lachshuhn. Drei Hähne, eine Henne - soviel Männerüberschuß geht nicht gut. Ein Hahn wurde schon verkauft, der schwarz-weiße fand unbeschadet den Weg über die Bundesstraße und hinter dem Zaun eine führerlose Hühnerschar. Der lachsfarbene kann auch eine kleine Schar in das gemeinsame Sandbad führen. So gibt es zwar Wettkrähen, aber keine Hähnenkämpfe.

1. Januar 2016

Ein Jahreswechsel im neuen Zuhause - immer eine Herausforderung. Wieviel Krach und Lichter gibt es, was machen die Esel? Aber es gab auch auf der neuen Koppel eine schöne dunkle Ecke, in die sie flüchten konnten, bis die unerklärlichen Geräusche und Lichter wieder verschwunden waren.